Outdoor Cooking- Saibling am Brett

Es gibt Tage. die kann man nicht planen. Sie kommen einfach so, wie sie kommen. Eine solch ungeplante Geschichte ereignete sich auch an einem heissen Sommersonntag. Fred erschien in der Wildact Küche und präsentierte mir den grossen, wunderschönen und frisch geangelten Saibling. Ich muss gestehen, ich hatte noch nie ein solch prächtiges Exemplar in meiner Küche verarbeitet.

Eine ungeplante Geschichte

Eigentlich wollten wir den Gästen heute Abend Quiche mit einem frischen Sommersalat servieren. Doch Fred (Gast und Fotograf) und sein Saibling warfen unseren Plan komplett über den Haufen.

Da wir immer offen sind für Neues, schlugen wir vor, den Saibling aufzuschneiden, auf ein Brett zu nageln und dann am Feuer als Flamm-Saibling zu garen. Die geplante Käse- und Gemüsequiche passte glücklicherweise ganz gut dazu.

Ein lauer Sommerabend am flackernden Lagerfeuer mit vielen lieben Menschen und einem Festessen kam so überraschend auf uns zu!

Die Story- Saibling am Brett

Die Saiblinge wurden ausgenommen und waren nun bereit für die Weiterverarbeitung.

Den kleineren Saibling schnitten wir dem Rücken entlang auf und klappten ihn auseinander, um ihn so auf ein Holzbrett zu nageln.

Anschliessend filetierten wir den grossen Saibling, da es bei solch grossen Fischen einfacher ist ein schönes Filet herauszuschneiden.  

Die beiden Saibling-Filets wurden draussen auf ein Brett gelegt und befestigt. Zuerst schlugen wir dafür Löcher in das Fleisch des Fisches und ins Brett. Dann setzten wir die angespitzten Holznägel in die Löcher und schlugen sie mit einem Gummihammer fest, so dass sie sich beim Kontrollgriff nicht mehr bewegten.

Etwas später ging es ans Würzen der Saiblinge. Dafür verwenden wir gerne Salz, Zitronenpfeffer und Chiliflocken.

In der Zwischenzeit war das Feuer entfacht worden und es gab bereits eine schöne Glut. Das Brett mit dem Flammsaibling positionierten wir in der Nähe des Feuers, so dass wir den Fisch während ungefähr 30 Minuten an der Wärme garen lassen konnten. Dabei achteten wir darauf, dass der Flamm-Saibling nicht zu nahe am Feuer platziert war, da er sonst durch die Hitze verbrennen würde.

Auch die gleichentags von den Kindern gefangenen Barsche häuteten und würzten wir und brutzelten sie anschliessend im Wok mit Butter.

Während die Fische vorbereitet und anschliessend gegart wurden, rollten wir in der Küche die Quiche-Teige aus, belegten sie mit einer Gemüse- oder einer Käsefüllung und backten sie goldbraun.

Nun war das Festmahl bereit und wir konnten Flamm-Saibling und gebratene Barsche mit frischem Sommersalat und Quiche geniessen.

Zum Dessert servierten wir Aprikosen- und Blaubeerwähen mit Schlagrahm.

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Tillbaka